FKP vs. FCK II 0:2 (0:0)

Im Nachholspiel gegen die Zweite aus Hohenecken-Nord steht am Ende eine unverdiente Heimniederlage. Und die Erkenntnis, dass es in der Offensive nicht nur am Glück, sondern leider auch an Qualität mangelt.

Dafür musste man sich am Mittwochabend nur einmal die Anzahl der vergebenen Tormöglichkeiten bzw. die Aktionen in des Gegners Sechzehner zu Gemüte führen.
So ziemlich jede Offensivkraft vergab dabei mindestens ein bis zwei gute Chancen, wenn es dann mal zum Abschluss reichen sollte. Oftmals war auch schon vorher Schluss oder der Moment wurde, wie auch schon in Bahlingen und Walldorf, einfach verpasst.

Langsam, aber sicher kristallisiert sich nun auch heraus, dass mit dem Weggang von Goalgetter Sommer eine Lücke entstanden ist, die nicht geschlossen werden kann.
Zwei Buden hätten es wohl gegen in der Defensive nicht wirklich sattelfeste Barbarossastädter durchaus sein können.
Damit hätte nach neunzig Minuten dann der Dreier auf der Habenseite gestanden und nicht die ärgerliche Null.

Erstaunlich ist, dass das oben beschriebene Spiel jedoch erst in Hälfte zwei und nach dem Rückstand in Minute 53 entstand.
Wie schon das erste Gegentor in der jungen Regionalligaspielzeit kassierte man auch das Zweite wieder per Strafstoß.
Ein ums andere Mal entwischten die schnellen Flügelspieler der Roten der Außenverteidigung und kurz vor dem freien Schuss aufs Tor kam dann das Foul und der fällige Elfer. Vielleicht hätte man den Rechtsaußen einfach mal abziehen lassen sollen, Kläs, zurzeit gut in Form, hätte ihn vielleicht pariert. Aber so stand es 0:1.

Einem Rückstand hinterher laufen zu müssen, ist für eine Mannschaft wie die unsre in dieser Liga einfach unglaublich schwer. Auch wenn an diesem Abend wirklich alle Angriffsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden.
Schade, dass man gegen ein Team, welches aktuell noch weit unter seinem Möglichen agiert und damit fast auf Augenhöhe mit den Blau-Weißen spielt, nicht von Beginn an etwas mehr Druck nach vorne auf den Führungstreffer gemacht hat. Dann wäre eventuell wirklich mehr drin gewesen.

Nach einer von vielen undurchsichtigen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen des Unparteiischen auf Freistoß für die Gäste, fiel dann in der Neunzigsten noch das 0:2, was aber eigentlich reine Ergebniskosmetik war.
Die Entscheidung, dass die kleinen Teufel dieses Spiel gewinnen würden, wurde bereits nach den vergebenen Hundertprozentigen, inklusive Pfostenschuss, gefällt.

Über den Block O legen wir leider erneut den Mantel des Schweigens.
Insgesamt zwar besser besucht als gegen Heidenheim, aber aus eigener Kraft nicht in der Lage zu supporten.
Amüsant war unter den knapp 1.500 Zuschauern dann noch der Haufen im Gästeblock; „FCK-Fans“ aus der ganzen Umgebung waren versammelt, die alle vier Lieder schmetterten, die sie in den drei jährlichen Betze-Besuchen aufnehmen konnten und zudem alle möglichen Schmähgesänge gegen die Klub zum Besten gaben, anstatt sich mal wieder die Frage zu stellen, warum sie eigentlich dem Gast die Daumen drücken.
Aber verstehen wird man solche Menschen wohl nie…

Am Samstagabend geht es nun um 19 Uhr gegen Saarbrücken. Vielleicht gelingt es ja dann ein Tor zu schießen oder in Führung zu gehen. Alles Zählbare sollte irgendwie mitgenommen werden, um sich nicht wieder im Laufe der Spielzeit unnötig das Leben schwer zu machen.